Plattenfedermanometer DP100 – mit hygienegerechtem Prozessanschluss

Tuesday, 10. May 2011

Mit dem Plattenfedermanometer DP100 bietet Baumer ein Druckmessinstrument an, das speziell für hygienische Prozesse konzipiert wurde, wie sie bei der Herstellung von Medikamenten oder Lebensmitteln vorkommen.

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  • Speziell für hygienische Prozesse in den Bereichen Pharma und Lebensmittel
  • Ohne Druckübertragungsflüssigkeit, daher keine Verunreinigungsgefahr
  • Mit einer Vielzahl von hygienegerechten Standardanschlüssen verfügbar
  • Hervorragend geeignet für SIP-Prozesse (Sterilisation in Place)

Das Manometer der Schutzart IP65 arbeitet rein mechanisch ohne Verwendung einer Druck-übertragungsflüssigkeit. Damit ist auch im Fall einer Beschädigung der Plattenfeder eine Verunreinigung des zu messenden Mediums ausgeschlossen. Das DP100 ist mit einer Vielzahl von hygienegerechten Standardanschlüssen verfügbar. Alle vom Medium berührten Bauteile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L). Die Membranoberfläche hat einen Rauheitswert von Ra < 0,5 µm.
Das Bajonettringgehäuse des DP100 besteht aus Edelstahl 1.4301 und ist mit dem Prozessanschluss verschweißt. Für die Sichtscheibe wird wahlweise Mehrschichten-Sicherheitsglas oder Instrumentenflachglas verwendet. Das Manometer kann bei Umgebungstemperaturen von -20..60 °C eingesetzt werden. Die maximale Temperatur des zu messenden Mediums kann dauerhaft 80 °C betragen, kurzzeitig sogar bis zu 150 °C. Damit eignet sich das DP100 hervorragend für den Einsatz in SIP-Prozessen (Sterilisation in Place). Auf Wunsch kann das Gerät in einer Variante geliefert werden, die komplett im Autoklaven sterilisierbar ist.
Das Manometer ist für die Messbereiche 0..6°bar, 0..10°bar, -1..5°bar und -1..9°bar erhältlich und 1,3fach überdrucksicher. Die Messgenauigkeit entspricht der Klasse 1,6 nach EN°837-3.
Da diese Messgeräte ohne Druckübertragungsflüssigkeit arbeiten, kommen sie als Alternative zu Messgeräten mit Druckmittler bevorzugt dort zum Einsatz, wo eine Verunreinigung des Prozessmediums im Falle eines Defektes unbedingt verhindert werden muss. Dies ist der Fall, wenn sehr hochwertige Medien verarbeitet werden oder Verunreinigungen des Mediums eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung zur Folge hätten.

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