13.11.2019

Nichts dem Zufall überlassen: Induktive IO-Link Sensoren sorgen mit umfangreichsten Diagnosedaten für höchste Prozesssicherheit
Baumer_Inductive-IO-Link_diagnostic-data_ML_20191111_PH.jpg
Volldigitale induktive Sensoren eröffnen Wege für das Condition Monitoring mit umfangreichsten Diagnosedaten von der Anzahl der Boot-Zyklen bis zur Sensortemperatur.

Baumer präsentiert volldigitale induktive IO-Link Sensoren mit den umfangreichsten Diagnosedaten am Markt. Neben der Sensortemperatur, Betriebsspannung und der Betriebszeit werden auch die Anzahl der Boot-Zyklen, die Schaltfrequenz und die Distanzwerte erfasst. Diese Informationen sind über die IO-Link-Schnittstelle bei Bedarf einfach abrufbar und können in der Steuerung direkt digital weiterverarbeitet werden. Zudem verfügen die Sensoren über ein Gedächtnis. Die Histogramm-Funktion ermöglicht die Auswertung der Häufigkeitsverteilung der Prozess- und Diagnosedaten über einen relevanten Zeitraum. Im Sinne des Condition Monitorings lassen sich Informationen über den Zustand von Maschinen und Anlagen sehr einfach sammeln und auswerten. Diese Daten bilden die Grundlage für ein vorausschauendes Wartungskonzept (Predictive Maintenance). Durch spezifische Analysen der gesammelten Diagnose- und Prozessdaten ist es möglich die Anlageneffektivität gezielt zu erhöhen und Prozesse zu optimieren.


Die induktiven Abstandssensoren AlphaProx liefern primär einen hochpräzisen, mikrometergenauen digitalen Distanzwert. Mit einer Zykluszeit von 0,6 ms und einer Schaltfrequenz von 1,25 kHz sind die induktiven Sensoren von Baumer die schnellsten am Markt. Neu hinzukommen die eingangs aufgeführten umfangreichen Diagnosedaten. So kann beispielsweise mit der Anzahlerfassung der Boot-Zyklen oder der bisherigen Betriebszeit das Alter des Sensors sehr genau ermittelt werden. Dadurch ist der Maschinenbetreiber in der Lage zukunftsgerichtet Rückschlüsse darauf zu ziehen, wann eine Komponente ausgetauscht oder gewartet werden muss. Maschinenstillstände können somit optimal und effizient geplant werden.


Durch die einzigartige Histogramm-Funktion zur Protokollierung von Prozess- und Diagnosedaten können bei unerwünschten Maschinenzuständen die Fehler einfacher nachvollzogen und die Fehleranalyse somit verkürzt werden. Auch die Auswertung von Trends ist damit einfach möglich. Ein Anstieg der Sensortemperatur kann indirekt darauf hindeuten, dass sich eine Maschinenkomponente in Sensornähe zu stark erhitzt oder die unmittelbare Umgebungstemperatur ansteigt. Dies kann eine Vorwarnung auf einen anstehenden Maschinenstillstand sein. Neben den Temperaturwerten und der Spannungsversorgung stehen ausserdem der Distanz- und der Frequenzmesswert zur Auswertung als Histogramm zur Verfügung. Um bei der Sensorinbetriebnahme oder einem Austausch die Statistik im Prozess nicht zu verfälschen, können die Statistikdaten jederzeit zurückgesetzt werden. Über die benutzerfreundliche IO-Link-Schnittstelle kann jeder Anlagenbauer die Daten für seine Histogramm-Auswertung intuitiv und nach Bedarf auslesen. Auch das mühsame Umrechnen von Einheiten erübrigt sich, da der Sensor dies bereits intern verarbeitet und in der gewünschten Einheit ausgibt.


Die induktiven Sensoren mit den umfangreichsten Diagnosedaten über IO-Link bietet Baumer in den Baugrössen 6,5 mm bis M30 mit einem Erfassungsbereich von bis zu 18 mm bei bündiger Montage. Die meisten dieser Diagnosedaten sind ebenfalls bei den Baumer Ultraschallsensoren UR18 und U500 verfügbar.   

Weitere Informationen: www.baumer.com/c/38671


Pressedownload

Locations_Baumer_BECH.jpg

Baumer Group
Hummelstr. 17
CH-8501 Frauenfeld

✉ press@baumer.com

 

Presseverteiler

Anmeldung zum Erhalt von Pressemitteilungen

Nach oben