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Die Anforderungen an Sensoren steigen seit Jahren. Nicht erst seit dem Start der Industrie 4.0 Initiative steigt die Nachfrage nach Sensoren, die helfen Prozesse zu automatisieren, zu vernetzen und effizienter zu gestalten. Durch IO-Link ist es möglich, die in den Baumer-Sensoren integrierten Parameterdaten wie Messbereiche oder Schaltdistanzen einfach vom Master auf den Sensor zu übertragen. Umgekehrt kann der Sensor Prozess- und Diagnosedaten, wie zum Beispiel den Momentanzustand des Sensors (z.B. Schaltpunkt, Alarm) für den Anwender liefern.


Ihre Vorteile

Automatisierte Sensoreinstellung (Parametrierung)

Schneller Sensortausch

Vorausschauende Wartung / Zustandskontrolle

Einfach und kostengünstig

Als Mitglied des IO-Link Konsortiums ist Baumer an der Entwicklung des Standards beteiligt und bietet als einer der ersten Hersteller bereits das neue Smart Sensor Profile 1.1. in seinen Sensoren.

 

Was ist IO-Link?

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Beispiel für eine Systemarchitektur mit IO-Link

Der Kommunikationsstandard IO-Link ist die erste, weltweit standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9) und ermöglicht eine einfache und smarte Anbindung von Sensoren an die Steuerungsebene durch einfachste Verdrahtung mit einem ungeschirmten drei-adrigen Kabel mit bis zu 20m Länge. Der  Anschluss ist durch M5-, M8- und M12-Stecker standardisiert.

IO-Link ist kein Bussystem sondern eine Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle für den parallelen Anschluss von Sensoren und Aktoren an ein Steuerungssystem. Über diese ist es möglich, im IO-Link Mode Parameter, Prozessdaten und Diagnosedaten zu übertragen – ganz ohne Zusatzaufwand. So können eine Vielzahl von zusätzlichen Daten zwischen Master und Sensor ausgetauscht werden. Vom Master zum Sensor werden vor allem Parameterdaten übertragen. In Gegenrichtung werden dem Master zyklisch Prozessdaten und bei Bedarf auch Service- und Diagnosedaten übermittelt.

Alle Parameter können in der Steuerung gespeichert werden. Muss im Laufe des  Anlagebetriebes ein defekter Sensor ausgetauscht werden, wird der Sensor anhand einer Identifikationsnummer erkannt und die entsprechenden Parameter können dem neuen Sensor automatisch von der Steuerung übertragen werden. IO-Link reduziert also den Aufwand für die Einbindung und Inbetriebnahme der Sensoren und erhöht gleichzeitig die Effizienz des Produktionsprozesses.


Die Betriebsmodi

Positions-Anwesenheits-Sensorik_O500W_420x300.jpg

Jeder Port des IO-Link-Masters kann wahlweise im SIO-Mode (Standard In-Out-Mode) oder im IO-Link Mode betrieben werden und so die Informationen aller Sensoren verarbeiten. Im SIO-Mode funktioniert der Sensor wie sein konventionelles Pendant. Über digitale oder analoge Ausgänge werden Messwerte und Schaltzustände an die Steuerung übertragen. Im IO-Link Mode wird der digitale Ausgang des Sensors als bidirektionale, serielle Schnittstelle genutzt, um sowohl Mess- wie auch Diagnoseinformationen auszutauschen. In diesem Modus kann der Sensor auch mit Parametern neu konfiguriert werden.

Standardmäßig stehen 2 Byte Prozessdaten pro Zyklus zur Verfügung. Der Anwender kann auch größere Datenpakete (Frametypen) wählen. Daher können auch größere Prozessdaten mit bis zu 32 Byte Länge bei entsprechend langsamerer Zykluszeit übertragen werden.


Produktportfolio

Egal ob Kunststoff- oder Edelstahlgehäuse, Baumer bietet ein breites Spektrum an IO-Link Sensoren:


IODDs

Jedes IO-Link Device besitzt eine Gerätebeschreibungsdatei, die sogenannte IODD (IO Device Description). Diese enthält Daten über den Hersteller, Artikelnummer, Funktionalität etc., die vom Anwender einfach ausgelesen und weiterverarbeitet werden können. Sowohl über die IODD wie auch über eine interne Device-ID ist jedes Device, also jeder Sensor, eindeutig zu identifizieren. Sie besteht aus mehreren Dateien: Einer Hauptdatei und optionalen externen Sprachdateien (beides in XML-Format), sowie Bilddateien (im PNG-Format).