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27.07.2018

Ruderteam HHS 2018.jpg

„Im nächsten Jahr holen wir uns das Ding.“ Darin waren sich die Ruderteams von Baumer hhs Krefeld im Sommer 2017 einig. Gemeint war der Firmencup beim 15. Crefelder Rudertag. Zum Greifen nah musste der Pott am Ende doch den Kontrahenten überlassen werden.

Weit vor Rennbeginn um 12 Uhr tummeln sich die ersten hhs-Ruderer samt fleißigen Helfern am Elfrather See, um ein lauschiges Basiscamp zu schaffen. Hierarchien sind aufgelöst, eine Hand greift in die andere. Da werden flugs schattenspendende Pavillons aufgebaut, Bierbänke und -tische platziert, die Verpflegung für den Tag vorbereitet. Ein jeder steuert etwas bei, sei es durch die Ausleihe von Pavillons oder Kühltaschen, mit Kuchen oder schlicht durch Arbeitskraft – und nicht zuletzt mit kreativen Ideen. So haben die Azubis und Studenten jedem Team ein eigenes Logo-Schild gebastelt. Flanierende Zuschauer sehen auf diese Weise: Hier sind Stockenten, Lagerpiraten, Knappen, Leimraupen und das Xboot zuhause.

„Das ist wie eine sommerliche Familienfeier“, konstatiert Dominik Steinke zufrieden. Wie zur Bestätigung schallt just ein vielstimmiges „Happy Birthday“ über den See. Werksleiterin Frauke von Knoop wird mit einem köstlich ausschauenden Geburtstagskuchen bedacht – Energie, die sie gleich bestens gebrauchen kann.

Denn 20 der Anwesenden haben ja noch etwas anderes zu erledigen… Am Steg macht sich allmählich geschäftige Betriebsamkeit bemerkbar. Die Spannung steigt. 52 Teams mit mehr als 200 Teilnehmern werden heute ihre Kräfte messen. Hhs ist wieder in allen Kategorien vertreten, sprich: Herren, Damen und Mixed sowie Anfänger und Unternehmen. Organisator Jörg Abel rechnet sich somit schon mal gute Chancen aus, in diesem Jahr nicht ohne Pokal heimfahren zu müssen.

Also ran an die Skulls, wie die Ruder fachmännisch genannt werden. Bei fünf Booten ist nahezu immer ein Firmenboot auf dem Wasser und so hat auch der Fanblock alle Hände voll zu tun. „Laager … pi … raaaaten, Laager … pi … raaaaten“, werden die Youngsters vom Ufer aus angefeuert. Für die Fan-Performance hätte hhs schon mal einen Pokal verdient. „Ich glaube, wir sind hier die lautstärkste Truppe“, kommentiert Dominik Steinke grinsend.

Die Unterstützung wirkt: Alle Boote kämpfen sich ins Halbfinale vor, und am Ufer wird fleißig gefachsimpelt und gescherzt. „Wenn ihr dann auch noch den Start hinbekommt, könntet ihr den ersten Platz machen“, wird zum Beispiel das Xboot gefoppt, das sich bei jedem Rennen wegen Startschwierigkeiten vom letzten Platz auf die vorderen Ränge vorkämpfen muss.

Zum Schluss sind es die Leimraupen und die Lagerpiraten, die im Finale antreten dürfen. Auf dem Wasser und am Ufer werden noch mal die letzten Kräfte aktiviert. Dass es dann doch nicht zum Treppchen reicht, tut der allgemeinen Freude keinen Abbruch. Der Teamgeist hat auf jeden Fall gesiegt. „Das ist gut für den Zusammenhalt“, zeigt sich Alexandra Schuschke begeistert. „Toll, dass die Firma das macht.“. Und auch Geschäftsführer Percy Dengler ist bester Dinge: Er kündigt schon mal an, sich im kommenden Jahr ebenfalls in die Riemen legen zu wollen. 

Das tun die hhs-Teams jetzt ein letztes Mal an diesem sonnigen Tag. Jörg Abel hat ein firmeninternes Rennen ausgehandelt und so müssen die schwindenden Kräfte erneut mobilisiert werden. Kein Hindernis für die begeisterten Ruder-Laien. Mit Feuereifer sind sie erneut bei der Sache und im Ziel haben die Stockenten die Nase, Verzeihung: den Bug vorne. Bei so viel Training – da sollte zumindest der Firmencup auch im Jahr 2019 wieder sicher sein…

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